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Ardeche und Lot & Dordogne August 2007

 

Team: Roland, Robin, Arne, Marc

 

Wir sind im August zunächst in die Ardeche gefahren und haben uns eine neue Höhle angeschaut, für die wir uns im Vorfeld eine Genehmigung bei der Gemeinde besorgt hatten. Wir werden hierüber zu gegebener Zeit berichten.

Da das Genehmigungsverfahren ziemlich aufwendig war und wir noch ein größeres Projekt in dieser Höhle planen, bitten wir um Verständnis für unsere Entscheidung uns hier etwas bedeckt zu halten.

Robin und Roland erreichten in dieser Höhle eine Gesamtpenetration von etwa 3150 m, die Tauchgangsdauer betrug exakt 375 min (6,25 Std.) bei einer Grundzeit von 210 Minuten. Es wurde mit Rb 80/Rb 2000, jeweils mit zwei Trimixstage (verschiedene Gemische) und 3 Dekogasen sowie 4 Magnumscootern durchgeführt. Eine weitere Penetration war aufgrund der mitgeführten Scooterlogistik und fehlenden Habitats bei diesem TG nicht geplant. Wir kommen wieder!

Arne und Marc erreichten in dieser Höhle eine Penetration von etwa 1100 m. Marc war mit dem RB80 und Arne mit dem Tourill-RB unterwegs. Sie verwendeten 4 Scooter (2 Backup), jeweils eine Trimixstage und jeweils 3 Dekogase.

Da wir eine halbe Woche für Höhlenaktivitäten geplant hatten und unsere Genehmigung leider auf ein paar Tage limitiert war, setzten wir ins Lot über, um dort ein bisschen zu tauchen. Hier ging es zunächst mal darum, Arne und Marc im tiefen Teil der Ressel etwas voranzubringen. Wir vereinbarten im Vorfeld, das die beiden vorneweg scootern und wir die Nachhut bilden und mit den beiden umdrehen werden.

Geplant wurde der TG jeweils mit den RB80 mit D20 mit Trimix 17/55 und jeweils 1x 80 cf Trimixstage 17/55 sowie 3 Dekogasen (40 cf Oxygen, 80 cf 50/25, 35/35).

Arne und Robin zogen jeweils noch einen Standard bzw. Magnum Gavin als Backup, die anderen im Team verwendeten Magnum Gavins.

Bei dem TG in der Ressel scooterten wir dann gemeinsam in den Seitengang im tiefen Teil und erreichten eine Penetration von etwa 1200 m. Auf dem Hinweg drehten wir beispielsweise einen Linearrow bei etwa 950 m um, welcher in die Höhle zeigte, anstatt zum Ausgang. Ein Beispiel für die teilweise völlig abgedrehte Guideline Etikette in Frankreich. In diesem Gang verlaufen teilweise bis zu 3 verschiedene Leinen im Gang. Wir drehten schließlich ca. 80 m vor dem nächsten T, welches wahlweise weiter in die Höhle hinein oder zur flachen Route führt.

Wir scooterten wieder gemütlich zurück zum Schacht und hatten 50 min Bottomtime auf durchschnittlich 55 m absolviert. Bei der anschließenden Deko überholten Roland und Robin dann Arne und Marc, die etwas konservativer dekomprimieren wollten.

Roland und Robin waren dann nach 180 min wieder aus dem Wasser, Arne und Marc folgten etwa eine halbe Std. später.

Am nächsten Tag tauchten wir nochmals an der Ressel mit Arne und Marc und scooterten hier diesmal am T bei 830 m rechts, der flachen Route folgend, bis etwa 900 m und drehten um. Wir tauchten auch hier wieder mit den RB 80 und jeweils einer 80 cf Trimixstage mit 17/55 und lediglich 2 Dekogasen (80 cf 50/25 und 40 cf Oxygen) sowie insgesamt 6 Gavins. Nach 120 min waren wir wieder aus dem Wasser.

Wir statteten am darauffolgenden Tag schließlich noch der Gouffre de Cabouy einen Besuch ab und tauchten gemeinsam die Traverse 900 m zur Pouymassen und plauderten ein wenig im Pool der Pouymassen und scooterten wieder zurück zur Cabouy.

Kurz nach dem Abtauchen von der Pouymassen hat sich dann Arne’s Gavinscooter verabschiedet und er ist auf einem der mitgeführten Backups rausgescootert. So war es dann nix mit einer weiteren Penetration in die Pouymassen. Es hat sich dann später festgestellt, dass der Reedkontakt defekt war und nicht mehr auslöste.

Als kleinen Abschlusstauchgang dieser Tour machten wir noch einen kleinen Abstecher an die Truffe und tauchten mit den Doppel-12 in Sump 1. Der Wasserstand war so niedrig, dass wir nach etwa 100m Tauchstrecke auftauchten. Arne und Robin kletterten aus dem Wasser und sahen sich die Pfützen des trockenen Ganges an und konnten auch nach 50 m keine erneute Abtauchmöglichkeit eruieren, so dass alle nach der Rückkehr der beiden wieder umgedreht sind.

Die Eingangsrestriktion nahmen wir dann auf dem Rückweg alle bei übelster Nullsicht und waren nach 30 Minuten wieder aus dem Wasser.

 

In diesem Sinne,

Eure Cavebase

 

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