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Fototeam im Lot

 

Eigentlich sollte es Mitte Juni zum Projekt in Griechenland gehen. Leider hat uns hier Covid-19 einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Fluglinien haben unseren Flug gecancelt. Daher war das Team auf der Suche nach Alternativen. Schnell beschlossen wir ein paar Höhlen in Slowenien zu besuchen. Nach Rücksprache mit unserem Kontakt vor Ort und Beobachtung des Wetterberichts mussten wir auch diese Idee wieder verwerfen, da die Höhlen nicht betauchbar waren. Ein Teil des Teams beschloss daher nur das Wochenende für einen Ausflug zum Bergwerk Felicitas und Nuttlar zu unternehmen.

Das Fototeam um Mats, Schüssi und Heinke, sowie Aline als Oberflächensupport, war jedoch weiter auf der Suche den geplanten Urlaub stattfinden zu lassen.

So beobachteten wir das Wetter und die Grenzöffnungen der umliegenden Länder genau. Für Frankreich stand fest, dass die Grenzen am 15.06. wieder öffnen sollen und das Wetter schaute auch soweit ok aus. Nach Rücksprache mit den Füllstationen im Lot entschlossen wir uns den Trip zu wagen.

So trafen wir uns Montags zu viert bei Schüssi, beluden die Autos und machten uns auf den Weg ins schöne Lot.

Bei unserer Ankunft um 23:30 in Cajarc mussten wir dann direkt feststellen, dass unsere kurzfristige Buchung über Booking.com nicht so richtig geklappt hat und so standen wir ohne Bleibe in Cajarc. Zum Glück haben wir Lilo von der Domain de Gayfie doch noch erreicht und konnten ein Häuschen bei ihr bekommen.

Nach einer erholsamen Nacht luden wir am ersten Morgen erst einmal die Autos aus und richteten unsere Kreisel. Für den Tag stand ein Foto-Tauchgang in der Ressel auf dem Plan. So fuhren wir gegen 12 Uhr an unserem Haus los. Als wir an der Ressel ankamen trauten wir unseren Augen kaum. Der ganze Parkplatz war leer, die Célé ohne Strömung. Wir richteten unser Material und sprangen in den Fluss. Am Höhlenpool erwartete uns glasklares Wasser. In der Höhle selbst hatten wir etwa 8-10m Sicht und es war nur ganz leicht milchig. Wir fuhren mit den Scootern zu den vereinbarten Plätzen und versuchten die besprochenen Fotoaufnahmen umzusetzen. Immer wieder fand einer von uns ein Plätzchen und eine Idee für ein paar Bilder und so knipsten wir fast 2 Stunden lang in der Höhle. Auch testeten wir verschiedene Lichtmöglichkeiten. Den Abend beschlossen wir mit leckerem Wein und Käse.

Am nächsten Tag stand die St. George auf dem Plan. Außerdem wollten wir der St. Saveur einen Besuch abstatten und schauen wie die Bedingungen sind. Auch an der St. George waren wir die einzigen Taucher. Unser Plan war es mit den Scootern bis etwa 1km in die Höhle auf 75m zu scootern. Natürlich nahmen wir auch wieder die Kamera mit und spannten eine Actionkamera auf einen Scooter. Die St. George zeigte sich von Ihrer „üblichen“ Seite, immer ein wenig milchig, und so war an Bilder machen nicht so wirklich zu denken. Lediglich beim Höhlenpool konnten noch ein paar Schnappschüsse der Hechte gemacht werden. Nun ging es weiter zur St. Saveur. Am Pool angekommen richteten wir schnell das kleine Besteck für einen Check-Tauchgang. Von außen sah die Höhle noch vielversprechend aus, leider wurden wir aber ab 5m Tiefe von der Realität eingeholt und es hatte nur 2-3m Sicht. Wir tauchten bis etwa 35m Tiefe in die Höhle, in der Hoffnung, dass es doch noch besser wird. Aber das klappte leider nicht. Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz bei Olivier (The Cave To Be) und füllten ein paar Fläschchen auf. Am Abend genossen wir wieder leckeren Wein und selbstgemachten Flammkuchen.

Für Tag 3 planten wir den Deep Loop an der Ressel. An der Höhle angekommen war noch ein anderes Team da. Wir transportieren die benötigten Flaschen zum Eingang. Leider machte uns jedoch Mats Rücken einen kleinen Strich durch die Rechnung und so haben wir uns kurzfristig entschlossen doch nochmal einen Fototauchgang mit kleinem Besteck zu machen. Auch hier testen wir wieder verschiedene Belichtungsmöglichkeiten und Befestigungen der Videoleuchten am JJ-CCR. Anschließend fuhren wir noch zur Trou Madame. Bei unserem letzten Tauchgang hatte sie leider zu wenig Wasser aber heute Stand das Wasser bis zum Einstieg. Wir transportieren also wieder unsere Bailout-Stages zum Eingang und liefen dann durch den Fluss zum Eingang. Auch hier versuchten wir wieder uns gegenseitig in Szene zu setzen.

Für den letzten Tag stand die Landenouse auf dem Plan. Ziel war es bis zum ehemaligen End-Of-Line bei 1300m und -70m Tiefe zu scootern. Diesen Tauchgang wollten wir zum Filmen nutzen und befestigten auf 2 Scootern entsprechend Videoleuchten und am dritten Scooter eine Kamera. Leider streikte die Kamera jedoch beim Abtauchen und so genossen wir die hell beleuchtete Höhle für uns selbst. Nach dem Tauchgang entspannten wir noch ein wenig am Pool bevor wir überlegten noch eine Höhle zum Klettern anzuschauen. Schnell fiel Marcel die Emergence de Bons ein, in welcher er vor 2 Jahren schon einmal ein wenig geklettert war. Natürlich lag unser Höhlenführer in der Wohnung und so mussten wir erst einmal das Internet nach den Koordinaten durchsuchen. Fündig wurden wir schließlich in einem Wikipedia-Eintrag. In der Höhle selbst kletterten wir bis zur Abtauchstelle, machten noch ein paar Fotos und philosophierten wie man hier mal tauchen könnte.

Am Abend richteten wir schon einen Teil der Ausrüstung für die Rückreise bevor wir bei leckeren selbstgemachten Burgern den Abend ausklingen ließen.

Für uns war es eine super Woche um in Ruhe einige Dinge mit der Kamera auszuprobieren, ein paar schöne Bilder zu schießen und tolle Tauchgänge zu machen.

 

Hier noch ein paar Eindrücke:

 

In diesem Sinne

Eure Cavebase

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Im Februar war es nach 2 Jahren endlich soweit. Wir konnten Anfang Februar bei besten Sichtweiten nach Valstagna fahren und dort ein lang geplantes Film-Projekt zusammen mit Oliver Schöll durchführen. Während diesem Kurztrip haben wir die Zeit effektiv genutzt und versucht das Thema Tauch Film mal neu anzugehen.

Olli hat sich dann beim Schneiden der Sequenzen nochmal richtig ins Zeug gelegt und so ist nach unsrer Meinung ein sehr geiles Video entstanden.

Vielen Dank nochmal an Olli für diese tolle Arbeit!

 

Das Ergebnis wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

 

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Einseiltechnik Vol. 1.

 

Am vergangenen Wochenende hat sich ein Teil des Teams in Gelbsreuth getroffen, um zusammen den ersten Kurs im Bereich Einseiltechnik durchzuführen. Ziel des Kurses war es, dass Team auf einen gemeinsamen Kenntnisstand über die Technik am Seil zu bringen und uns auf kommende Projekte vorzubereiten.

Gemeinsam mit Nils Bräunig und Paul Schlecht von der deutschen Schule für Höhle und Seiltechnik FUNIS (https://www.funis.de) haben wir 2 intensive Tage erlebt.

Bereits am Freitag Abend ist ein Teil des Teams angereist, neben einem leckeren Abendessen wurde schon am Abend viel gefachsimpelt. Am Samstag morgen kamen dann auch die letzten Teilnehmer an, sodass wir pünktlich gegen 9 Uhr starten konnten. Mit einer Mischung aus Theorie und Praxis haben uns Nils und Paul in die Thematik eingearbeitet, sodass wir am Abend bereits problemlos am Seil auf und absteigen konnten.

Den Abschluss von Tag 1 bildete ein leckeres gemeinsames Abendessen.

Am 2. Tag wurden uns besondere Fälle der Einseiltechnik gelehrt, neben Umstiegsstellen und verschiedenen Knoten, lag der Fokus auf dem praktischen Üben. Wir konnten den gesamten Übungsbereich mit einer Vielzahl von Seilen nutzen um parallel verschiedene Szenarien zu üben. Hierbei waren alle stets sehr konzentriert bei der Sache um die Technik möglichst gut zu erlernen. Auch blieb genug Zeit, um ein Wettrennen im Aufsteigen der längsten Strecke (ca. 10m) zu veranstalten.

Beim gemeinsamen Mittagessen haben wir dann auch noch ein paar Projektspezifische Themen angesprochen.

Gegen 17 Uhr war auch der 2. Tag geschafft und wir machten uns auf den Weg nach hause.

Definitiv war das nicht unser letzter Kurs bei Nils und Paul....die Pläne laufen schon jetzt auf hochtouren.

 

Vielen Dank vom ganzen Team für den super Kurs!

Hier noch ein paar Impressionen aus dem Kurs:  https://www.funis.de/auf-dem-trockenen/

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Jahresstart am Thunersee

Team: Steffen K., Max, Marcel, Steffen B.

Eigentlich wollten wir über das Dreikönigs-Wochenende nach Italien fahren und an der Fontanazzi und Oliero in das neue Jahr starten. Leider hat uns, wie auch schon im letzten Jahr, das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. So entschieden wir uns kurzfristig für 3 Tage an den Thunersee in der Schweiz zu fahren. Zu viert haben wir uns eine Ferienwohnung in Interlaken gemietet und sind alle am Freitagabend/-nacht angereist.

Für Samstag stand die Bätterich auf dem Programm. Wie könnte man ein Tauchjahr besser starten als mit einem Höhlentauchgang? 😉

Wir sind also zum Parkplatz gefahren, haben unser Material gerichtet und sind zur Höhle getaucht. Hier ging es auch direkt los. Während Max und Steffen B. bis ca 50m tiefe getaucht sind, mussten Steffen K. und Marcel aufgrund eines technischen Defekts leider schon etwas früher umdrehen. Nach dem Tauchgang teilten wir unsere Eindrücke von dieser Höhle noch mit ein paar anderen Höhlentauchern und haben zufällig Markku Diedrich getroffen, mit dem wir uns direkt über ein paar Tauchspots ausgetauscht haben. Den Abend haben wir mit leckerem Käsefondue und fachgesimpel verbracht.

Am nächsten Tag stand Tieftauchen auf dem Programm. Hierfür sind wir zum Tauchplatz Fischbalme gefahren. Max hatte von Derk Remmers erzählt bekommen, dass auf ca 140-150m ein altes Habitat von Oliver Isler liegen soll. Dieses wollten Max und Steffen B. suchen. Während dessen richteten sich Marcel und Steffen K. für einen 100m-Tauchgang. Es sollte der erste 100m Tauchgang von Marcel werden. Nach etwas über 100 Minuten Tauchzeit waren beide Teams wieder aus dem Wasser. Max und Steffen berichteten von dem Habitat und Marcel war stolz seinen ersten 100er geschafft zu haben. Am Abend haben wir uns mit Pasta und Pizza versorgt und sind ein wenig durch Interlaken gelaufen.

Der Montag war schon unser letzter Tag. Auf Empfehlung von Markku machten wir uns auf zum Guntenbad. Hier ist das Tauchen nur in den Wintermonaten gestattet. Der Tauchplatz fällt in mehreren Stufen nach unten ab. Steffen B. und Max tauchten hier noch einmal auf 75m während Marcel und Steffen K.  einen gemütlichen Tauchgang auf 50m unternommen haben. Nachdem beide Teams wieder aus dem Wasser waren, wurden die Fahrzeuge beladen und wir machten uns auf den Weg nach Hause.

 

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Dolce Vita Reloaded 2019

Team: Fabi, Flo, Max, Steffen B. und Tobi

Inzwischen ist es mehr als nur Tradition geworden uns zwischen Weihnachten und Neujahr am schönen Gardasee zu treffen und das Tauchjahr ausklingen zu lassen. So haben sich auch in dieses mal Fabi, Flo, Max, Steffen B. und Tobi auf den Weg gemacht die tiefen des größten italienischen Sees zu erforschen.


Der See bietet sich auf Grund seiner Tiefe von knapp 350m und entsprechenden Steilwänden zum Trimix tauchen an, nicht zuletzt auch weil er seine 10°C Wassertemperatur ganzjährig und auf Tiefe halten kann. Ein klares Plus für die Deko.


Progressiv haben wir uns auf Tiefen bis über 150m herangetastet, was zum einen einen tollen Jahresabschluss aber auch Vorbereitung für die nächste Saison darstellt. Besonders angetan hat es uns diesmal der Nordosten bei Torbole und der nahegelegenen Wand mit dem „Crack“.


Ein Zusammenfassung könnt ihr in folgendem Video sehen

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