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Bei unserem diesjährigen CAVEBASE & Friends Treffen wird es wieder spannenden Vorträge geben.
 
Werner Gieswein von der Höhlenforschungsgruppe Ostalb-Kirchheim wird uns über das Höhlenforschen in Deutschland und den unvorhersehbaren Dingen erzählen. Seine Vorträge sind nicht nur interessant, sondern auch unglaublich unterhaltsam.
 
Als weiteres Highlight besucht uns Peter Gaertner und hält einen Vortrag über GUE-Cave-Projekte in Mexiko sowie Sardinien, mit dem Fokus auf das Tauchen im Team.
 
Das Networking und der Grill sollen auch nicht zu kurz kommen.
 
Anmeldung zum Cavebase & Friends unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 
Jeder der sich anmeldet kann an diesem Tag im Rahmen seiner Brevetierung auch tauchen. Ein Checkdive ist nicht erforderlich. Erforderlich sind Brevet, TTU und Versicherungsnachweis.
Anmeldung zum Tauchen direkt über Wolfgang Röhr / Felicitas (https://www.bergwerktauchen-felicitas.de)
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Emergénce de Gouron

Team: Irene Homberger, Max Fahr, Oliver Ober

Im Juli sprach uns Irene auf eine mögliche Mixed Höhlentour in der Gouron an. Sie war vor einigen Jahren dort schon mal getaucht, am Siphon 1 ausgestiegen und anschließend trocken weiter die Höhle befahren. Da sie kein SRT Gurtzeug dabei hatte, war damals für sie an der 1. Abseilstelle Schluss. Jetzt wollte sie richtig bestückt mit Team und SRT-Fähigkeit, die Höhle weiter erkunden. Max und Olli hatten mit der Gouron noch eine kleine Rechnung offen, da bei unserem letzten Jura Trip am 1.langen Oktoberwochenende 2018 eine Befahrung, der im Fluss LOUE abwässernden Höhle, aufgrund einer Verletzung von Olli nicht stattfinden konnte. Damals schworen wir uns beide, WIR kommen wieder!

So war es am ersten Augustwochenende endlich soweit. Olli packte seine Sachen und lud Max samt kleinem Equipment ein. Anschließend fuhren wir über Zürich und Irene gesellte sich zu uns. Um ca. 01:00 Uhr kamen wir Freitagnacht in Mouthier-Haute-Pierre beim Hotel La Cascade an. Das Hotel ist nur einen Katzensprung von der Gouron im wunderschönen LOUE Tal entfernt. Man wartete bereits auf uns. Um entspannt unseren Trip zu beginnen, fuhren wir erst gegen 9:30 Uhr am Samstag zum Parkplatz direkt am Quelltopf im Fluss.

  

Wir machten unsere Tauchgeräte fertig und besprachen unser mitzuführendes Equipment. Am Ende führte jeder einen Schleifsack mit. Darin hatte jeder ein Seil, SRT Gurtzeug, etwas zum Naschen und Trinken. Dazu verteilt Akkuschrauber mit Ersatzakku, einen Haufen Bohrhaken, Hammer und passende Maul-/Ringschlüssel. Der Tag stand im Zeichen die Höhle erstmal kennen zu lernen, soweit wie möglich zu kommen und am Sonntag mit angepasstem Material, den ersten Vorstoß zu erweitern. Dazu war der Anzug entscheidend. Wir entschieden uns, unter den Trocki lange Unterwäsche samt Schlaz anzuziehen. So war es warm genug im Wasser und anschließend um im trockenen Teil der Höhle weiter zu machen. Als Tauchgeräte nutzte Irene eine D12 18/45 und eine Stage 80cuft TMX 50/25. Max und Olli tauchten ihre JJ-CCR‘s mit einem Diluent 18/45 und einer Stage 80cuft TMX 18/45 als Bailout. Auf 24m legten wir eine 80cuft TMX 50/25 ab. Um die 495m lange Tauchstrecke mit einer maximal Tiefe von 55m schnell zu überwinden, nutzte jeder einen Scooter.

Als wir endlich im Wasser waren, tauchten wir um 10:33 Uhr ab. Nach 22min hatten wir bereits das Ende von Siphon 1 erreicht. Einzig die vollgepackten Schleifsäcke wirkten wie Anker, die wir hinter uns herziehen mussten. Wir deponierten die Stages und Scooter am Ende der Leine und stellten die Tauchgeräte an den umliegenden Felsen ab. Gleich am Anfang des trockenen Bereichs war ein riesiger ebener Fels, der die Möglichkeit zum Umziehen bot. Die Halle am Ende von Siphon 1 war ca. 15m breit und 20m hoch.

 

Und nun ging es los! Da Irene nach den Jahren nicht mehr den genauen Gangverlauf im Kopf hatte, suchten wir zuerst den weiterführenden Gang. Nach 3 Anläufen, in engen Spalten auslaufenden Gängen, fanden wir den sehr abwechselungsreichen fortführenden Gang und die Befahrung der Gouron konnte losgehen. Riesige quaderförmige Versturzfelsen ließen noch genug Platz zum Durchschlurfen. An einer engen Spalte mussten wir mit gespreizten Beinen 10m hinaufklettern, bis wir zum 1. Seil kamen. Das hatte mittlerweile einen sehr erbärmlichen Zustand. Wir reparierten es und konnten anschließend ca. 5m daran herunter klettern. Wie die meisten Gänge war auch dieser im rechten Winkel zum Gangverlauf Richtung Norden. Anhand der Lehmgrenze konnte man die Wasserstände zu Hochwasserzeiten innerhalb der Gouron erahnen. 5-7m Unterschied zum aktuellen Wasserstand sind da bestimmt möglich. Der Karst der Höhle wechselte von Hellbraun zu Ocker, Karstweiß zu tiefschwarz, glatt ausgewaschen bis sehr scharfkantig. Wir folgten dem Gang bis wir zur 1. richtigen Abseilstelle kamen. Nach kurzer Inspektion des vorhandenen Seils und Verbesserung der Seilsicherung, legten wir unser SRT Gurtzeug an und Olli seilte sich als Erster ca. 15m ab.

 1. Abseilstelle

Hier war ein kleines Becken, das wir seitlich trocken umkrabbeln konnten. Auf dem Weg zu unserer heutigen Endstation kamen wir noch an einem versinterten Waschbecken vorbei. Ein wirklich toller Anblick.

 

An der heutigen Endstation war eine vorbereitete ca. 25m Abseilstelle, die in einem tiefen wassergefüllten Becken endete. Dafür waren wir heute leider nicht vorbereitet. Aber wir nutzten die Zeit, um noch 2 Bohrhaken zu setzen. Die vorhanden sahen nicht mehr vertrauenserweckend aus. Olli setzte die Bohrhaken, band ein neues Seil ein und Irene und Max machten unten am Becken ein kleines Guckerle. Fazit: wir brachen Nassneopren für die weitere Befahrung! Zurück am Ende von Siphon 1 zogen wir wieder unsere Trockentauchanzüge an. Lediglich ein leerer Schleifsack ging mit zurück. Der Rest an Schlazen, Seilen und SRT Gurtzeug blieb in der Gouron. Wir haben die Tauchgeräte angelegt und 16min später waren wir auch schon wieder draußen aus der Höhle.

Da der Tag noch nicht vorüber war, machten wir noch einen kurzen Abstecher zur nahegelegenen Source de Loue. Der Anblick des gewaltigen Quelltores erinnerte an einen Fantasyfilm. Unfassbar imposant was die Natur erschaffen kann. Definitiv einen Abstecher wert!


 

Mit den Erfahrungen der Temperatur beim Tauchen und aufgrund des tiefen Beckens entschieden wir uns für die Befahrung am Sonntag unter den Trockis den Nassanzug zu ziehen. Auf em Hinweg war dieser trocken und der Rückweg war kurz genug, um nicht zu frieren. Am Ende von Siphon 1 entledigten wir uns kurz unserer Trockis und schon machten wir uns auf den Weg zur Endstation des letzten Tages. Wir seilten uns ab und schwammen durch den tiefen, wassergefüllten Gang weiter in den Berg hinein.

Wir kamen zu einem 2.Siphon, dieser ließ sich aber über eine Lehmhalde umgehen. Hier erwartete uns der nächste richtige Siphon. Es war ein Pool mit den Ausmaßen von ca. 20 x 15m. Wie im Rest der Höhle war auch hier noch alles vorbereitet. Ein Bergseil führte durch den 3. Siphon. Max zog Maske und Kopfhaube an und machte ein kurzes Guckerle entlang des verlegten Bergseils. Der glasklare Pool war am Grund lehmbedeckt und er tastete sich langsam vor. So konnte er die Oberfläche in 4-5m von Siphon 3 bereits vor dem Abtauchen sehen.


 

Er zog sich am Bergseil nach einem kräftigen Atemzug vor. Nach 3 Minuten kam er wieder und berichtete von der Fortsetzung. Olli machte es ihm nach. So konnte Irene sich ein objektives Bild machen, ob sie das auch schaffen kann. Da wir nur eine Kopfhaube und Maske mitgenommen hatten, nutzten wir eines unserer Seile, um das Durchtauchen so angenehm wie möglich zu machen. Nacheinander tauchten wir frei durch Siphon 3. Die Schleifsäcke ließen wir am Rande des Pools zurück. Am Ausstieg von Siphon 3 wartete bereits Siphon 4. Glücklicherweise gab es auch hier eine lehmbedeckte trockene Umgehung. Dazu zogen wir uns am 5m hohen Hang hinauf und rutschten gesichert mit unserem letzten Seil zum Ausstieg von Siphon 4. Weiter ging es einen langen, wassergefüllten Gang entlang. Nach ca. 15min Schwimmen wurde es wieder trocken. So wechselte sich die Befahrung die nächsten 1000m ab. Schwimmen, trocken weiter Höhlenwandern und einige, vorbereitete Kletterpassagen machten die Höhle sehr abwechslungsreich.

 

Bis wir zu Siphon 5 schwimmend kamen. Hier waren noch Reste von Caveline zu finden. Leider endete unsere Tour hier. Max und Olli schauten sich noch einmal den in die Tiefe gehenden Siphon 5 an und tauschten sich über Möglichkeiten für eine mögliche Wiederkehr zu Siphon 5 aus. Anschließend machte sich das großartige Team, auf den Heimweg. Hier hat wirklich jeder mit angepackt und geholfen. 2000m Rückweg lagen vor uns, die im Nu, aufgrund unserer Begeisterung für die Gouron, erledigt waren. Auf unserer Umziehplattform schlüpften wir mit unseren nassen Neoprenanzügen in die Trockis und packten die Schleifsäcke. Diese waren deutlich voller als am Vortag und lagen wie 5 Anker beim Scootern im Wasser. Trotzdem brauchten wir nur 20min zurück.

Bei einem flussgekühlten Bier ließen wir die beiden Tage Revue passieren und schmiedeten Pläne, wie wir bei Siphon 5 weiterkommen könnten. Ein wenig Geschafft aufgrund der letzten 2 Tage fuhren wir wieder Richtung Schweizer Grenze.

Ein kurzes Video über die Tour könnt ihr euch hier anschauen.

Video

 

 

in diesem Sinne

eure Cavebase

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Fototeam im Lot

 

Eigentlich sollte es Mitte Juni zum Projekt in Griechenland gehen. Leider hat uns hier Covid-19 einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Fluglinien haben unseren Flug gecancelt. Daher war das Team auf der Suche nach Alternativen. Schnell beschlossen wir ein paar Höhlen in Slowenien zu besuchen. Nach Rücksprache mit unserem Kontakt vor Ort und Beobachtung des Wetterberichts mussten wir auch diese Idee wieder verwerfen, da die Höhlen nicht betauchbar waren. Ein Teil des Teams beschloss daher nur das Wochenende für einen Ausflug zum Bergwerk Felicitas und Nuttlar zu unternehmen.

Das Fototeam um Mats, Schüssi und Heinke, sowie Aline als Oberflächensupport, war jedoch weiter auf der Suche den geplanten Urlaub stattfinden zu lassen.

So beobachteten wir das Wetter und die Grenzöffnungen der umliegenden Länder genau. Für Frankreich stand fest, dass die Grenzen am 15.06. wieder öffnen sollen und das Wetter schaute auch soweit ok aus. Nach Rücksprache mit den Füllstationen im Lot entschlossen wir uns den Trip zu wagen.

So trafen wir uns Montags zu viert bei Schüssi, beluden die Autos und machten uns auf den Weg ins schöne Lot.

Bei unserer Ankunft um 23:30 in Cajarc mussten wir dann direkt feststellen, dass unsere kurzfristige Buchung über Booking.com nicht so richtig geklappt hat und so standen wir ohne Bleibe in Cajarc. Zum Glück haben wir Lilo von der Domain de Gayfie doch noch erreicht und konnten ein Häuschen bei ihr bekommen.

Nach einer erholsamen Nacht luden wir am ersten Morgen erst einmal die Autos aus und richteten unsere Kreisel. Für den Tag stand ein Foto-Tauchgang in der Ressel auf dem Plan. So fuhren wir gegen 12 Uhr an unserem Haus los. Als wir an der Ressel ankamen trauten wir unseren Augen kaum. Der ganze Parkplatz war leer, die Célé ohne Strömung. Wir richteten unser Material und sprangen in den Fluss. Am Höhlenpool erwartete uns glasklares Wasser. In der Höhle selbst hatten wir etwa 8-10m Sicht und es war nur ganz leicht milchig. Wir fuhren mit den Scootern zu den vereinbarten Plätzen und versuchten die besprochenen Fotoaufnahmen umzusetzen. Immer wieder fand einer von uns ein Plätzchen und eine Idee für ein paar Bilder und so knipsten wir fast 2 Stunden lang in der Höhle. Auch testeten wir verschiedene Lichtmöglichkeiten. Den Abend beschlossen wir mit leckerem Wein und Käse.

Am nächsten Tag stand die St. George auf dem Plan. Außerdem wollten wir der St. Saveur einen Besuch abstatten und schauen wie die Bedingungen sind. Auch an der St. George waren wir die einzigen Taucher. Unser Plan war es mit den Scootern bis etwa 1km in die Höhle auf 75m zu scootern. Natürlich nahmen wir auch wieder die Kamera mit und spannten eine Actionkamera auf einen Scooter. Die St. George zeigte sich von Ihrer „üblichen“ Seite, immer ein wenig milchig, und so war an Bilder machen nicht so wirklich zu denken. Lediglich beim Höhlenpool konnten noch ein paar Schnappschüsse der Hechte gemacht werden. Nun ging es weiter zur St. Saveur. Am Pool angekommen richteten wir schnell das kleine Besteck für einen Check-Tauchgang. Von außen sah die Höhle noch vielversprechend aus, leider wurden wir aber ab 5m Tiefe von der Realität eingeholt und es hatte nur 2-3m Sicht. Wir tauchten bis etwa 35m Tiefe in die Höhle, in der Hoffnung, dass es doch noch besser wird. Aber das klappte leider nicht. Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz bei Olivier (The Cave To Be) und füllten ein paar Fläschchen auf. Am Abend genossen wir wieder leckeren Wein und selbstgemachten Flammkuchen.

Für Tag 3 planten wir den Deep Loop an der Ressel. An der Höhle angekommen war noch ein anderes Team da. Wir transportieren die benötigten Flaschen zum Eingang. Leider machte uns jedoch Mats Rücken einen kleinen Strich durch die Rechnung und so haben wir uns kurzfristig entschlossen doch nochmal einen Fototauchgang mit kleinem Besteck zu machen. Auch hier testen wir wieder verschiedene Belichtungsmöglichkeiten und Befestigungen der Videoleuchten am JJ-CCR. Anschließend fuhren wir noch zur Trou Madame. Bei unserem letzten Tauchgang hatte sie leider zu wenig Wasser aber heute Stand das Wasser bis zum Einstieg. Wir transportieren also wieder unsere Bailout-Stages zum Eingang und liefen dann durch den Fluss zum Eingang. Auch hier versuchten wir wieder uns gegenseitig in Szene zu setzen.

Für den letzten Tag stand die Landenouse auf dem Plan. Ziel war es bis zum ehemaligen End-Of-Line bei 1300m und -70m Tiefe zu scootern. Diesen Tauchgang wollten wir zum Filmen nutzen und befestigten auf 2 Scootern entsprechend Videoleuchten und am dritten Scooter eine Kamera. Leider streikte die Kamera jedoch beim Abtauchen und so genossen wir die hell beleuchtete Höhle für uns selbst. Nach dem Tauchgang entspannten wir noch ein wenig am Pool bevor wir überlegten noch eine Höhle zum Klettern anzuschauen. Schnell fiel Marcel die Emergence de Bons ein, in welcher er vor 2 Jahren schon einmal ein wenig geklettert war. Natürlich lag unser Höhlenführer in der Wohnung und so mussten wir erst einmal das Internet nach den Koordinaten durchsuchen. Fündig wurden wir schließlich in einem Wikipedia-Eintrag. In der Höhle selbst kletterten wir bis zur Abtauchstelle, machten noch ein paar Fotos und philosophierten wie man hier mal tauchen könnte.

Am Abend richteten wir schon einen Teil der Ausrüstung für die Rückreise bevor wir bei leckeren selbstgemachten Burgern den Abend ausklingen ließen.

Für uns war es eine super Woche um in Ruhe einige Dinge mit der Kamera auszuprobieren, ein paar schöne Bilder zu schießen und tolle Tauchgänge zu machen.

 

Hier noch ein paar Eindrücke:

 

In diesem Sinne

Eure Cavebase

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Im Februar war es nach 2 Jahren endlich soweit. Wir konnten Anfang Februar bei besten Sichtweiten nach Valstagna fahren und dort ein lang geplantes Film-Projekt zusammen mit Oliver Schöll durchführen. Während diesem Kurztrip haben wir die Zeit effektiv genutzt und versucht das Thema Tauch Film mal neu anzugehen.

Olli hat sich dann beim Schneiden der Sequenzen nochmal richtig ins Zeug gelegt und so ist nach unsrer Meinung ein sehr geiles Video entstanden.

Vielen Dank nochmal an Olli für diese tolle Arbeit!

 

Das Ergebnis wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

 

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Einseiltechnik Vol. 1.

 

Am vergangenen Wochenende hat sich ein Teil des Teams in Gelbsreuth getroffen, um zusammen den ersten Kurs im Bereich Einseiltechnik durchzuführen. Ziel des Kurses war es, dass Team auf einen gemeinsamen Kenntnisstand über die Technik am Seil zu bringen und uns auf kommende Projekte vorzubereiten.

Gemeinsam mit Nils Bräunig und Paul Schlecht von der deutschen Schule für Höhle und Seiltechnik FUNIS (https://www.funis.de) haben wir 2 intensive Tage erlebt.

Bereits am Freitag Abend ist ein Teil des Teams angereist, neben einem leckeren Abendessen wurde schon am Abend viel gefachsimpelt. Am Samstag morgen kamen dann auch die letzten Teilnehmer an, sodass wir pünktlich gegen 9 Uhr starten konnten. Mit einer Mischung aus Theorie und Praxis haben uns Nils und Paul in die Thematik eingearbeitet, sodass wir am Abend bereits problemlos am Seil auf und absteigen konnten.

Den Abschluss von Tag 1 bildete ein leckeres gemeinsames Abendessen.

Am 2. Tag wurden uns besondere Fälle der Einseiltechnik gelehrt, neben Umstiegsstellen und verschiedenen Knoten, lag der Fokus auf dem praktischen Üben. Wir konnten den gesamten Übungsbereich mit einer Vielzahl von Seilen nutzen um parallel verschiedene Szenarien zu üben. Hierbei waren alle stets sehr konzentriert bei der Sache um die Technik möglichst gut zu erlernen. Auch blieb genug Zeit, um ein Wettrennen im Aufsteigen der längsten Strecke (ca. 10m) zu veranstalten.

Beim gemeinsamen Mittagessen haben wir dann auch noch ein paar Projektspezifische Themen angesprochen.

Gegen 17 Uhr war auch der 2. Tag geschafft und wir machten uns auf den Weg nach hause.

Definitiv war das nicht unser letzter Kurs bei Nils und Paul....die Pläne laufen schon jetzt auf hochtouren.

 

Vielen Dank vom ganzen Team für den super Kurs!

Hier noch ein paar Impressionen aus dem Kurs:  https://www.funis.de/auf-dem-trockenen/

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