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Im Februar war es nach 2 Jahren endlich soweit. Wir konnten Anfang Februar bei besten Sichtweiten nach Valstagna fahren und dort ein lang geplantes Film-Projekt zusammen mit Oliver Schöll durchführen. Während diesem Kurztrip haben wir die Zeit effektiv genutzt und versucht das Thema Tauch Film mal neu anzugehen.

Olli hat sich dann beim Schneiden der Sequenzen nochmal richtig ins Zeug gelegt und so ist nach unsrer Meinung ein sehr geiles Video entstanden.

Vielen Dank nochmal an Olli für diese tolle Arbeit!

 

Das Ergebnis wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

 

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Einseiltechnik Vol. 1.

 

Am vergangenen Wochenende hat sich ein Teil des Teams in Gelbsreuth getroffen, um zusammen den ersten Kurs im Bereich Einseiltechnik durchzuführen. Ziel des Kurses war es, dass Team auf einen gemeinsamen Kenntnisstand über die Technik am Seil zu bringen und uns auf kommende Projekte vorzubereiten.

Gemeinsam mit Nils Bräunig und Paul Schlecht von der deutschen Schule für Höhle und Seiltechnik FUNIS (https://www.funis.de) haben wir 2 intensive Tage erlebt.

Bereits am Freitag Abend ist ein Teil des Teams angereist, neben einem leckeren Abendessen wurde schon am Abend viel gefachsimpelt. Am Samstag morgen kamen dann auch die letzten Teilnehmer an, sodass wir pünktlich gegen 9 Uhr starten konnten. Mit einer Mischung aus Theorie und Praxis haben uns Nils und Paul in die Thematik eingearbeitet, sodass wir am Abend bereits problemlos am Seil auf und absteigen konnten.

Den Abschluss von Tag 1 bildete ein leckeres gemeinsames Abendessen.

Am 2. Tag wurden uns besondere Fälle der Einseiltechnik gelehrt, neben Umstiegsstellen und verschiedenen Knoten, lag der Fokus auf dem praktischen Üben. Wir konnten den gesamten Übungsbereich mit einer Vielzahl von Seilen nutzen um parallel verschiedene Szenarien zu üben. Hierbei waren alle stets sehr konzentriert bei der Sache um die Technik möglichst gut zu erlernen. Auch blieb genug Zeit, um ein Wettrennen im Aufsteigen der längsten Strecke (ca. 10m) zu veranstalten.

Beim gemeinsamen Mittagessen haben wir dann auch noch ein paar Projektspezifische Themen angesprochen.

Gegen 17 Uhr war auch der 2. Tag geschafft und wir machten uns auf den Weg nach hause.

Definitiv war das nicht unser letzter Kurs bei Nils und Paul....die Pläne laufen schon jetzt auf hochtouren.

 

Vielen Dank vom ganzen Team für den super Kurs!

Hier noch ein paar Impressionen aus dem Kurs:  https://www.funis.de/auf-dem-trockenen/

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Jahresstart am Thunersee

Team: Steffen K., Max, Marcel, Steffen B.

Eigentlich wollten wir über das Dreikönigs-Wochenende nach Italien fahren und an der Fontanazzi und Oliero in das neue Jahr starten. Leider hat uns, wie auch schon im letzten Jahr, das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. So entschieden wir uns kurzfristig für 3 Tage an den Thunersee in der Schweiz zu fahren. Zu viert haben wir uns eine Ferienwohnung in Interlaken gemietet und sind alle am Freitagabend/-nacht angereist.

Für Samstag stand die Bätterich auf dem Programm. Wie könnte man ein Tauchjahr besser starten als mit einem Höhlentauchgang? 😉

Wir sind also zum Parkplatz gefahren, haben unser Material gerichtet und sind zur Höhle getaucht. Hier ging es auch direkt los. Während Max und Steffen B. bis ca 50m tiefe getaucht sind, mussten Steffen K. und Marcel aufgrund eines technischen Defekts leider schon etwas früher umdrehen. Nach dem Tauchgang teilten wir unsere Eindrücke von dieser Höhle noch mit ein paar anderen Höhlentauchern und haben zufällig Markku Diedrich getroffen, mit dem wir uns direkt über ein paar Tauchspots ausgetauscht haben. Den Abend haben wir mit leckerem Käsefondue und fachgesimpel verbracht.

Am nächsten Tag stand Tieftauchen auf dem Programm. Hierfür sind wir zum Tauchplatz Fischbalme gefahren. Max hatte von Derk Remmers erzählt bekommen, dass auf ca 140-150m ein altes Habitat von Oliver Isler liegen soll. Dieses wollten Max und Steffen B. suchen. Während dessen richteten sich Marcel und Steffen K. für einen 100m-Tauchgang. Es sollte der erste 100m Tauchgang von Marcel werden. Nach etwas über 100 Minuten Tauchzeit waren beide Teams wieder aus dem Wasser. Max und Steffen berichteten von dem Habitat und Marcel war stolz seinen ersten 100er geschafft zu haben. Am Abend haben wir uns mit Pasta und Pizza versorgt und sind ein wenig durch Interlaken gelaufen.

Der Montag war schon unser letzter Tag. Auf Empfehlung von Markku machten wir uns auf zum Guntenbad. Hier ist das Tauchen nur in den Wintermonaten gestattet. Der Tauchplatz fällt in mehreren Stufen nach unten ab. Steffen B. und Max tauchten hier noch einmal auf 75m während Marcel und Steffen K.  einen gemütlichen Tauchgang auf 50m unternommen haben. Nachdem beide Teams wieder aus dem Wasser waren, wurden die Fahrzeuge beladen und wir machten uns auf den Weg nach Hause.

 

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Dolce Vita Reloaded 2019

Team: Fabi, Flo, Max, Steffen B. und Tobi

Inzwischen ist es mehr als nur Tradition geworden uns zwischen Weihnachten und Neujahr am schönen Gardasee zu treffen und das Tauchjahr ausklingen zu lassen. So haben sich auch in dieses mal Fabi, Flo, Max, Steffen B. und Tobi auf den Weg gemacht die tiefen des größten italienischen Sees zu erforschen.


Der See bietet sich auf Grund seiner Tiefe von knapp 350m und entsprechenden Steilwänden zum Trimix tauchen an, nicht zuletzt auch weil er seine 10°C Wassertemperatur ganzjährig und auf Tiefe halten kann. Ein klares Plus für die Deko.


Progressiv haben wir uns auf Tiefen bis über 150m herangetastet, was zum einen einen tollen Jahresabschluss aber auch Vorbereitung für die nächste Saison darstellt. Besonders angetan hat es uns diesmal der Nordosten bei Torbole und der nahegelegenen Wand mit dem „Crack“.


Ein Zusammenfassung könnt ihr in folgendem Video sehen

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Fun & Trainingslagerwoche Lot 2019

Team: Marc, Heinke, Max, Steffen K., Zeljka, Marcel, Mats, Olli, Steffen B., Aline

21.09.-28.09.2019

Nachdem sich die Cavebase über viel frischen Wind durch neue Anwärter freut, kam die Idee auf, mit einen Aufenthalt im französischen Lot das Spaßige mit dem Nützlichen zu verbinden. Zuerst einmal wollten wir Spaß mit spannenden und komplexen Tauchgängen im Team verbinden. Desweiteren wollten wir unsere  höhlentaucherischen Fähig- & Fertigkeiten harmonisieren und weiter steigern. Dazu wollten wir uns eine ganze Woche mit verschiedensten Themen und Zielen auseinandersetzen. Frei nach dem Motto: „Nach dem Projekt ist vor dem Projekt!“ 

Themen waren erstmal grundlegende Dinge, wie Labeling und Rigging von Stages in der Cavebase, CCR Predive-Checkliste und allgemeine Prozeduren im Team. Dazu sollte die persönlich betauchte Reichweite der von uns bekannten Höhlen deutlich erweitert werden. Mit dem Umgang des neue gewonnen Habitats kamen weitere Prozeduren zum Aufbau, Nutzen und Betreiben hinzu. Als i -Tüpfelchen nutzten wir die Tauchgänge, um verschiedenste Erfahrungen von anderen Explorationsprojekten für das Team auszuprobieren und so z.B. moderne Verfahren in der Deko zum Wohle der Sicherheit bei langen Explorationstauchgängen zukünftig zu ermoeglichen. 

Nach einer langen Anfahrt am Samstag für alle Teammitglieder bis teilweise spät in den Abend, stand am Sonntagmorgen zuerst einmal ein gemeinsames Frühstück an. Bei diesem ging es auch parallel direkt los mit Theorie und spannenden Diskussionen. Anschließend richteten sich alle für einen ersten Tauchgang in der Emergence du Ressel, diese sollte in 2 Phasen betaucht werden. Am ersten Tauchgang dieser Woche wollten sich die Support-Teams den 60m-Bereich mit dem Scooter anschauen. Unser Push-Team Max und Oli planten bis zum tiefen Schacht bei 83m zu tauchen. Für die Support-Teams sollte dieser Tauchgang eine Vorbereitung auf den Deep-Loop sein. Das Push-Team plante gegen Mitte der Woche zur Biwakhalle zu tauchen. Bei strömendem Regen richteten wir das Material für die Höhle. Die Support-Taucher machten sich hierbei auch bereit Depots für das Push-Team in die Höhle zu bringen. Zeitlich versetzt starteten die Teams nacheinander. Im tiefen Bereich wurden alle Taucher mit glasklarem Wasser belohnt. Mit Tauchzeiten von 2-4,5 Stunden beendeten alle Mitglieder ihre Tauchgänge erfolgreich. Im Schein der Lampen verräumten wir das Material und fuhren zurück zur Unterkunft. 

Im Vorfeld der Woche wurde uns schon die aktuell gute Sicht in der Gouffre de Cabouy zu getragen. Grund genug, um die Höhle in unsere Planung mit aufzunehmen, da dieser Zustand nicht sehr häufig ist. Außerdem passte sie auch in unser steigendes Trainingsprofil und unsere Scooterstrecke & -zeit auf über zwei km One-Way anzuheben. Aufgrund der Tiefe und Tauchzeiten zu den nächsten Austauchstellen bedurfte es nur eines Stagedepots durch das Supportteam und so konnten sich die gebildeten Teams ihre individuell gesteckten Ziele super umsetzen. Marc, Marcel, Mats und Steffen B. planten bis zum Ende von Sump 1 zu tauchen, und dort Scooter und Gas für das Push-Team abzulegen. Auf dem Rückweg wurden dann noch ein paar Übungen wie das Abschleppen eines Tauchers mit defektem Scooter trainiert. Nahe dem Ausgang wurde das Viererteam von Steffen K. und Heinke in Empfang genommen. Diese hatten sich ein paar Übungsszenarien für die anderen ueberlegt und so klemmten plötzlich unsere Solenoid in offener oder geschlossener Position und wir mussten ohne Diluent oder Sauerstoff klar kommen. Nach der Trainingssession tauchten auch Steffen K. und Heinke noch ein wenig in die Cabouy. Max und Olli war das Ende von S1 nach 2km nicht genug und so machten sie sich auf den Weg zum Einstieg von S3. Herausforderungen während des 5,5 Std Ausfluges war der Transport von CCR, Bailout und Scooter über die nicht betauchbaren Abschnitte und das Überwinden der Teils engen Trockenpassagen.

 

Durch die aktuell sehr gute Sicht konnte man erstmals die Ausmasse der Gaenge in S1 erkennen. Im mittleren Teil nach S1 bis Auftauchen S2 wurden diese Gänge immer größer und endete in einer riesigen Kathedrale vor S3. Diese riesige Halle war so groß, dass diese nicht auf einmal ausgeleuchtet werden konnten. Total begeistert von den Ausmaßen der Cabouy trat das Push-Team rechtzeitig den Rueckweg an, um pünktlich wie geplant beim Rest des Teams anzukommen. Dort wurden sie mit einer Pizza überrascht, und konnten die gewonnenen Eindrücke teilen. 

Für den 3. Tag trennten sich die Teams, um individuell auf die Themen UW-Höhlenfotografie und Sidemounttauchen eingehen zu können. Heute sollte einfach mal die Seele bei einem relativ einfachen Tauchgang baumeln gelassen werden, um die letzten Tage nochmal Gas zu geben.

Das Sidemounttauchen ist bei der Cavebase Mittel zum Zweck und so steuerten Max und Olli die Source de Marchepied an. Diese Höhle zeichnet sich durch eine längere Restriktion aus, die nur mit einem Sidemountsystem bequem durchtaucht werden kann. Ein Umdrehen ist hier nicht möglich und es muss weitergetaucht werden bis der Gang wieder aufmacht. Dort angekommen wurden sie mit sensationell klarem Wasser belohnt. Die Entfernung des Strahles der Lampe wurde lediglich durch das Höhlenprofil begrenzt.

Das restliche Team wollte an diesem Tag die Resurgance de Trou Madame betauchen. Diese Höhle war für viele Mitglieder bisher unbekannt und bietet mit seiner geringen Wassertiefe ein ideales Mekka für lange ausgedehnte Höhlentauchgänge. Nachdem das Team alle vier Fahrzeuge geparkt hatte machte es sich zu Fuß auf den Weg den Eingang zu erkunden. Leider mussten sie feststellen, dass der Wasserstand aufgrund der langen Dürrephase sehr flach war und man erst einmal über 100m in die Höhle klettern musste. Im ganzen Team kam keine richtige Motivation auf, das ganze Material hierher zu transportieren und so wurde beschlossen, den Tauchgang auf die Source de Landenouse zu verlagern.

Hier konnte die neue Treppe genutzt werden, was sollen wir sagen: "Luxus pur".

Es wurden 3 Teams gebildet. Marc und Steffen B. erkundeten die Höhle mit dem Scooter, Marcel und Mats schnappten sich die Fotoausrüstung und probierten in der Höhle ein paar Einstellungen mit abgelegten Lampen aus. Leider hatte die Landenouse an diesem Tag nicht die idealen Bedingungen und war gerade im Eingangsbereich sehr milchig. Das 3. Team bestand aus Heinke und Zeljka. Auch sie machten sich zu Fuß auf den Weg. An diesem Abend schaffte es das ganze Team einmal bei Tageslicht zurück in der Unterkunft zu sein und den Grill anzuschmeisen. 

Erholt vom Vortag stand für den 4. Tag nochmals die Ressel an. Nach einer detaillierten Tauchgangsbesprechung innerhalb der Gruppe kristallisierten sich drei Tauchteams heraus. Das Push-Team plante die Biwakhalle zu begehen. Der Tauchgang wurde mit insgesamt 6 Stunden vom Ab- bis Auftauchen in der Cele geplant. Team 2 war das Deep-Loop-Team Heinke, Marc, Marcel, Mats und Steffen B. Hier war ein Scootertauchgang durch den Deep Loop geplant. Bei diesem Tauchgang sollte zusätzlich noch Support für Max und Olli geleistet werden. Hierbei wurden zwei Dekogase O2 und TMX50/25 sowie je zwei mal TMX30/30 und TMX18/45 und Backup-Scooter deponiert. Den Tauchgang setzte das Deep-Loop-Team mit 3-3,5 Stunden an.

Das dritte Team bildeten Steffen und Zeljka als Support-Team für Max und Olli um Material auf der Deko abzunehmen.

Als erstes bereitete sich Team 2 vor und rüstete sich mit dem Material von Team 1 sowie dem selbst benötigten Material an Gasen und Scootern aus. Der Plan war es im flachen Bereich gemäßigt zu scootern und im tiefen Bereich die Geschwindigkeit etwas zu erhöhen, um nicht zu viel Deko zu sammeln. An den abgesprochenen Depot-Punkten wurden die Gase entsprechend abgelegt. Zum Erstaunen des ganzen Teams verlief der gesamte Tauchgang sehr entspannt und schnell und so war das Team bereits nach 130 Minuten wieder zurück.

Dank der guten Zuarbeit des Deep-Loop-Teams konnten Max und Olli als das Biwakhallen-Team deutlich entspannter und schneller den größten Teil der tiefen Passage zurücklegen. Die Ressel glänzte mit traumhaften Sichtweiten ab 40m und sehr breiten Gängen, so dass die meiste Zeit nebeneinander gescootert werden konnten. Erst der Schacht 7 hinauf zum Hasenmeyerschacht musste wieder hintereinander betaucht werden. Bis zum Schacht 7 war die Leinensituation bestens, danach gab es teilweise mehrere Hauptleinen oder Leinenknäule. Im Hasenmeyerschacht saßen die Zwei die entstandene Deko ab, um über den Weg Richtung LAC T, die METRO entlang, über die Schikane schlussendlich in der Biwakhalle anzukommen.

Nach dem Überprüfen der CO2 Situation legten sie die Ausruestung ab, um anschließend am Einstieg von S4 sitzend weitere Vorhaben innerhalb der Ressel zu schmieden und die Trockenpassage intensiv zu erkunden.

Mit dieser Begeisterung machten sie sich wieder auf den Weg Richtung Ausgang, dabei konnte die Ressel in allen Zügen genossen werden. Auch sammelten sie die tiefen Gase wieder ein. Leider verpasste Team 3 den richtigen Zeitpunkt, um das Material von Team 1 abzunehmen und so staunten alle nicht schlecht, als Team 1 vollbeladen in der Cele auftauchte. So konnte das dritte Team dann einen gemütlichen Tauchgang bis zum Schacht durchführen.

Als am späten Nachmittag die anderen Tauchgruppen an der Ressel größtenteils weg waren, machten sich Steffen B. und Heinke nochmal auf den Weg zum ersten T., um dort den Aufbau des neuen Habitats an den vorhandenen Ankerpunkten zu testen. Nach gut 30 Minuten stand das Habitat 1a im rechten Gang. Beim Ablassen der Luft aus dem Habitat musste das Team leider feststellen, dass der verwendete Schlauch zu klein gewählt wurde und so dauerte es 1,5 Stunden, bis das Habitat wieder leer war und zerlegt werden konnte. So war es natürlich schon dunkle Nacht bis die Aktion zu Ende war. 

Der nächste Tag sollte ganz im Zeichen von dreistellig stehen, dazu gab es zwei Teams. Team 150m und Team 100m. Das Ganze sollte mit einem bereits vorhandenen Habitat in der Source de Saint Sauveur kombiniert werden. Am Morgen fuhr ein Teil des Teams noch bei Olivier vorbei. Dieser erzählte, dass das alte Habitat bereits seit 3 Jahren nicht mehr im Höhlenpool vorhanden ist. Als das gesamte Team dann an der St Sauveur angekommen war, musste man feststellen, dass die aktuellen Bedingungen für das Vorhaben absolut bescheiden waren. Der Pool war komplett mit Entengrütze bedeckt und die Sicht war gemaess herauskommender Taucher bis 70m alles andere als prickelnd. Trotzdem schickten wir ein kleines Scout-OC-Team aus Zeljka und Olli ins Wasser, um eine eigene Bewertung zu einem möglichen Aufbau unseres Habitats zu ermöglichen.

 

Sicht und Verankerungen ließen uns die St Sauveur wieder verlassen und wir steuerten unseren Autokonvoi zur nahegelegenen Fontaine de Saint Georges.

Hier richteten alle ihr Material und sprangen in mehreren Teams ins Wasser. Leider mussten Marcel und Mats wegen technischer Probleme den Tauchgang aussetzen. Beim Ablegen der O2 Bailoutflasche stellte Olli die gerissene Hauptleine im Quelltopf feste. Nachdem diese repariert wurde konnte es los gehen. Anfangs noch trübe Sicht machte die ST. GEORGES nach ca 100m auf und der im Vergleich zu den anderen umliegenden Höhlen etwas andere Aufbau konnte bestaunt werden.

Am letzten Tauchtag fuhr das Team für einen kleinen Spaßtauchgang zur Source du Cunhac (Ressel 2). Hier tauchten Max, Olli und Steffen mit Scooter zum Leinenende. Während Marcel, Zeljka und Mats zu Fuß und mit Kamera ausgestattet abtauchten, leider waren die Sichtweiten hierfür nicht perfekt.

Da in dieser Woche ein großes Ziel war das Training mit dem neuen Habitat auszuweiten fuhren wir am Nachmittag noch einmal zur Ressel. Hier hatten wir das große Glück, dass nur noch eine Gruppe Taucher vor Ort war, da wir die anderen Tauchgruppen mit dem Habitat nicht stören wollten. So machten sich Marcel und Steffen B. in Begleitung von Mats an der Kamera auf den Weg zum ersten T um das Habitat aufzubauen. Nach 30 Minuten folgten dann Max und Olli als „Habitat-Tester“. Zu diesem Zeitpunkt musste das Habitat nur noch final ausgerichtet und mit Gas befüllt werden.

Anschließend wurde zuerst der Einstieg mit Gerät in das Habitat probiert. Im zweiten Anlauf nahmen Steffen und Marcel die Geräte der Taucher außerhalb des Habitats ab und Max und Olli stiegen OC ein. Dort machten sich die zwei daran medizinische Maßnahmen und weitere Möglichkeiten im Habitat zu testen. Zum Ende Stand dann noch das Zurücksteigen in die Kreislaufgeräte auf dem Programm und anschließend der Abbau des Habitats. Alles in allem war das ein drei Stunden-Tauchgang und wie fast üblich kamen alle bei dunkler Nacht aus der Höhle.

Völlig geschafft von der Woche und trotzdem bester Laune feierte das Team den letzten Abend, mit leckeren französischen Kaltgetränken und Grillgut. Am nächsten Morgen stand die Heimreise an.

 

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