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Donnerstag, November 23, 2017

Vermessung Cabouy

 

 

 

Bericht Cavebase 03/10 Vermessung Cabouy

Teilnehmer: Tobi Petzinger, Fred Petzinger, Tobias Ziegler, Arnde Arndt, Roland Kring, Tobias Schmidt, Oli Kurz, Tim Löffler, Manuel Fiore, Manu Schoch, Peter Gärtner.

Die Cabouy ist bekannt für selten gute Sicht und schnelles anspringen auf Regenfälle. Deswegen beobachteten wir gespannt 2 Wochen im Voraus das

Wettergeschehen vor Ort und führten unsere eigene kleine Wetterstatistik, um bereits im Vorfeld eine möglichst realistische Einschätzung der Situation zu bekommen.

Nachdem Familie Petzinger schon am Abend vorher angereist war, traf der Rest der Truppe zufällig innerhalb 30 min quasi gleichzeitig ein. Wir hatten uns nach einer strategisch günstig gelegenen Unterkunft um gesehen und waren in einem Bericht von Niko Gerdau (www.trimix-nord.de) auf die Domaine de Gibert (http://www.domaine-de-gibert.com) gestoßen.
Als Gast war dieses mal mit an Bord: Tobias Schmidt. Er wollte uns beim Thema Vermessung unterstützen.
Nach Hallo Bezug der Zimmer, Kaffee, gab es eine Einführung von Tobias Schmidt und Peter in die Vermessungsthematik.
Nachdem erklärt war, wie ein Polygon-Zug aufgenommen wird und die Raumdimensionen einer Höhle ausgemessen werden, ging es an die Verteilung der Aufgaben an die einzelnen Teams. Wichtig war uns, dass jedes Teammitglied seinen Beitrag zum Projekt leisten konnte und viel getaucht würde.


Unser Tauchplan.


Tobi beim Basteln der Marker.

Außerdem stellen wir noch mittels Lötkolben, Edding und Caveline unsere Markierungen her, mit denen wir die einzelnen Messpunkte eindeutig markieren konnten.

1. Tag

Nach dem Ruf des Weckers um 7:00 ging’s direkt durchs Bad zum Frühstück. Erstaunlich pünktlich konnten wir gegen 9:00 Richtung Cabouy starten, welche wir nach nur 18 min Fahrzeit erreichten. Angekommen vor Ort besichtigten wir erst mal die ganze Szenerie. Als erstes legten wir einen Korridor durch die UW-Flora sowie den Platz zum Ablegen der benötigten Ausrüstung (Scooter; Stages) fest. Ein besonderes Anliegen war uns dabei, das wir den Laich der Kröten und Frösche im Kraut möglichst wenig beeinträchtigen.
Nach einer Vermessungs-Trockenübung im Busch wurden die Aufgaben der einzelnen Teams noch einmal detailliert durch gesprochen.


Praxisteil des Vermessungsworkshops

Team 1 (Roland, Arne) hatte 3 Aufgaben:
1.: Sicht checken. Würden sie nicht nach kurzer Zeit wieder auftauchen, war klar, dass die Bedingen ausreichend für unser Vorhaben waren.
2. Herstellen einer kontinuierlichen Führungsleine bis zur Pou Meyssen (PM) (unklar, ob starke Schüttung im Winter die Leine zerrissen hatte). Es stellte sich heraus, dass die Leine ab dem 5m Punkt 500m reinwärts nur noch in Fetzen hing. Roland und Arne mussten an bestimmt 20 Stellen die Leine flicken. 3.: Durchgängige aufsteigende Nummerierung aller Fixpunkte. Die Schildchen hierfür hatten wir in der Nacht zuvor aus Gurtband mit Lötkolben und Edding hergestellt.
Tauchzeit ca.3h.

Noch während sich Roland und Arne fertig machten, wanderten Tobias, Manuel und Peter zur PM, um dort die Situation zu checken. Insbesondere wurde eine Edelstahllasche im Felsen angebracht, um das Sicherheitsseil für den Ausstieg aus der PM neu zu befestigen. Außerdem kante Manuel die PM noch nicht.

Team 2 (Tobi P., Fred, Manuel; Tobi Z.):
Vermessen des Polygon-Zugs ab P15 Richtung Ausgang (100bar aus einer Stage, Cookie setzen, starten). Tauchzeit gut 2h.

Team 3 (Tim, Oli, Tobi S., Peter, Manu)
Aufgabe: Einmessen des Polygonzuges ab Cookie von Team 2 in Richtung PM, soweit bis Abbruchkriterium erreicht (Zeit, Gas, Entfernung). Scooter beim Cookie abgelegt, bis P33 gekommen. Tauchzeit 3h. Es wurden witzige Froschknäule aus bis zu 10 Individuen auf 24m gesichtet.


Fotoversuch in der Cabouy – leider war das Wasser zu milchig

Nach einem kurzen Stopp im Supermarkt machten wir uns abends über 5kg Kesselgulasch sponsored bei Tobi P. her. Nachdem die Daten provisorisch aufbereitet waren, waren wir erstaunt, was wir an unserem 1. Vermessungstag überhaupt geschafft hatten: 33 Messpunkte des Polygonzuges, ca. 600m, waren eingemessen. Schon jetzt ließ sich klar der Charakter der Cabouy erkennen: Verlauf in östlicher Richtung, charakteristische Eingangshalde auf 30m, höchster Punkt 5m bei 490m, die bis passierten T’s und Jumps waren auch schon markiert. Müde und gespannt, ob wir unsere uns selbst gestellte Aufgabe am nächsten Tag lösen können (es hatte angefangen zu regnen) sanken wir in unsere Betten.

2. Tag

Wieder riss uns der Wecker für einen Urlaub viel zu früh aus dem Schlaf. Nach dem Frühstück trafen wir gegen 9:15 an der Cabouy ein. Die Aufgabe für diesen Tag hieß: Fertigstellung des Polygonzuges und Ausmessen der Raumdimensionen an jedem Messpunkt. Obwohl der Quellteich keine Verschlechterung der Bedingungen erkennen ließ, entschlossen wir uns ein Team zur Klärung der Sicht und Flowbedingungen vorauszuschicken. Manuel und Tobi P. wurden komplett vom gesamten Team unterstützt und konnten so nach nur 10min Rödelzeit abtauchen. Sie konnten nach wenigen Minuten verkünden, dass der Flow etwas zugenommen hatte, die Sicht aber unverändert zum vorherigen Tag war.

Team 1: Tobi P, Fred, Manuel, Tobi Z, Raumdimensionen ab Messpunkt 15 Richtung Ausgang aufnehmen. Tauchzeit gut 2h.

Team 2: Roland, Arne: ab Cookie Raumdimensionen in Richtung PM bis Umkehrkriterien, Cookie für Team 3 hinterlassen. Tauchzeit 3h.

Team 3: Tim, Oli: Ausmessen Kamin. Tauchzeit 2h.

Team 4: Tobi S., Peter, Manu: Aufnahme restlicher Polygonzug ab P 33 bis Wasseroberfläche PM, rauszu Aufnahme Gangdimension bis Cookie Roland, Arne. Polygonzug und Dimensionen des Loops aufnehmen. Tauchzeit 4:15h.

Am Nachmittag ist dann die OC-Truppe zum Füllen zu Andre Grimals Luxus-Füllstation gefahren. Team 2 und 3  wartete bis Team 4 aus dem Wasser war und half  beim Ausstieg und verladen. Team 4 mass Pkt. 0 und PM über GPS und zusätzliche Messstrecke ein, um eine Referenz für die Lage der Höhle im Gelände sowie die Genauigkeit unserer Messungen zu haben. Nach einem kurzen Zwischenstop im Supermarkt trafen sich alle wieder in der Domaine de Gibert.

Abends gab es die 2. Portion Kesselgulasch. Nach der Abschlussbesprechung zogen sich Tobias und Peter zur weiteren Aufbereitung und Prüfung der Daten zurück. Der Abend klang dann mit den Vorbereitungen für den letzten Tauchtag aus - geplant waren Tauchgänge in der Ressel.


Vorbereiten der Rebreather für die Ressel.

3.Tag: Ressel

Es war freies Spasstauchen angesagt – jeder nach seinem Gusto und Komfortbereich: Roland und Arne durchtauchten den tiefen Loop, Oli, Tim Tobi Z. sahen sich das erstes tiefe T an, Tobi P. und Manuel schwommen zum Schacht und begutachteten den flachen Loop aus allen Blickwinkeln. Tobi S., Peter, Manu machten einen Ausflugs- und Erkundungstag.

Am Abend wurde der erster Detailplan der Cabouy fertig gestellt und die Autos beladen. Alle waren happy über das erreichte Ergebnis – da es unser erstes Vermessungsprojekt war, waren wir uns nicht sicher, wie weit wir kommen würden. Und deshalb freuten wir uns doppelt über das erreichte Ergebnis!

Sonntag: Heimreise

Manu und Peter

Bericht OC Team

1. Tauchtag - Tauchteam 2 (OC)

Nach einem kurzen Frühstück sind wir am 1ten Tauchtag zum großen Erstaunen Aller tatsächlich äußerst pünktlich los gekommen. Der Höhlenpool machte, wie auch schon am Vortag, einen hervorragenden Eindruck. Während sich Tauchteam 1, bestehend aus Roland und Arne, fertig machten um bei einem ersten Tauchgang die Leinensituation zu prüfen und alle Tieoff´s als Messpunkte mit Zahlen zu versehen, vergnügte sich der Rest des Teams im Wald bei einer Trockenübung. Anhand von 30 Meter Caveline welche zwischen den Bäumen gespannt wurde veranschaulichten Peter und Tobi S. noch einmal, was schon am Vorabend besprochen wurde. So konnten auch die letzten Fragen noch geklärt werden bevor es ins Wasser ging.


Unser Anwesen: Die Domaine de Gibert.

Wir, Tauchteam 2, waren uns schnell einig mit 2 Stages zu tauchen. Da wir noch nicht abschätzen konnten wie gut wir mit dem Vermessen voran kommen würden und für uns OCler die Gasmenge in diesem Falle der limitierende Faktor war, beschlossen wir die Höhle von Innen nach Außen zu vermessen. Eine halbe Stage wurde für den Weg in die Höhle geplant, 1 1/2 Stages standen uns für die Vermessungsarbeiten auf dem Rückweg zur Verfügung. Im ersten Moment mag diese Planung arg konservativ wirken. Um aber sauber und ohne Zeitdruck arbeiten zu können, benötigt man tatsächlich die 3-fache Menge an Gas als wenn man einfach nur rein und raus flösselt.


Andres Super-Luxus Füllstation.

Nach den üblichen Checks ging es dann bewaffnet mit Schreibtafeln, Kompass und Maßband los. Tobi Z. (der einzige RBler im OC-Team : ) ) und Manuel, gefolgt von Fred und Tobi P. drangen langsam in die Höhle vor. Nachdem die erste Stage im Team auf rund 100 bar  runtergeatmet war, markierten wir den Messpunk 15 welchen wir erreicht hatten mit einem Cookie. Dieser diente Tauchteam 3, welches ausschließlich aus PSCR-Tauchern bestand, als Startzeichen für ihre Messstrecke. Wir begannen hier uns in Richtung des Höhleneinganges zurück zu arbeiten. Wir splitteten unser 4er Team in zwei Buddyteams auf. Während Manuel und Tobi Z. mit dem Ende des Maßbandes an den jeweiligen Vermessungspunkten verweilten, schwammen Fred und Tobi P. zurück zum davorliegenden Messpunkt. Fred handhabte das Maßband wie ein Reel, so konnten wir die genaue Distanz relativ präzise ermitteln. Sobald wir die Distanz notiert hatten, zog Fred drei mal am Maßband und begann dann es langsam aufzurollen. Sobald Tobi Z. und Manuel mit dem Ende des Maßbandes bei uns ankamen, begann die Prozedur von neuem. Um die korrekte Richtung festzustellen wurde mittels eines Kompasses von Manuel in Richtung des Höhlenausganges gemessen, Tobi P. nahm die Koordinaten vom anderen Ende des Maßbandes in die entgegengesetzte Richtung. Durch das entgegengesetzte messen konnten wir jeden ermittelten Wert durch einen zweiten auf Richtigkeit überprüfen.
Zudem wurde von uns auch noch an jedem Messpunkt die genaue Tiefe notiert. Aller Anfang ist schwer : )Die ersten zwei, drei Messungen gingen noch etwas zäh, als wir dann allerdings aufeinander eingespielt waren hat es wie am Schnürchen geklappt.
Insgesamt haben wir auf diese Weise während des gut zweistündigen Tauchganges knapp 300 Meter Polygonzug einmessen können.


Tobi S. beim Filmen.

Bevor es am Abend wieder zurück zum Haus ging, statteten wir Andre Grimal (http://www.gonflage.com) einen Besuch ab um unsere Stages für den nächsten Tag wieder füllen zu lassen. Wenn man zum ersten mal vor seiner Füllanlage steht, bekommt man leicht feuchte Augen und wacklige Knie. Ein Traum für jeden Selbstfüller! Und das zu anständigen Preisen!

Wir ließen den Tag bei einem riesigen Topf Gulasch mit Kartoffeln und Baguette ausklingen und fielen gegen 24 Uhr in die Betten, schließlich haben wir uns für den nächsten Tag auf 7 Uhr zum wecken geeinigt!

2. Tauchtag - Tauchteam 2 (OC)

Nach einem unspektakulären Frühstück und der kurzen, 15 minütigen Anfahrt zur Cabouy waren wir nicht ganz sicher ob die Bedinungen auch am zweiten Tag vernünftiges Arbeiten zulassen würden. Es gab Befürchtungen dass der Regen der vergangenen Nacht uns einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Bei einem halbstündigen Checktauchgang konnten sich Manuel F. und Tobi P. davon überzeugen dass es glücklicherweise keine Beeinträchtigungen der Sicht gab und wir unsere Arbeiten wie geplant weiter fortführen konnten.


Unsere Messpunktmarkierungen.

Die Aufteilung der Buddyteams war identisch zum Vortag, was auch für die Gasplanung galt. Manuel ging mit Tobi Z. und Fred mit Tobi P. ins Wasser. Geplant war, die Gangdimensionen zu erfassen, damit der Höhlenplan der am Ende entstehen sollte, nicht nur aus verbundenen Linien mit Tiefenangaben besteht, sondern ein schönes 3D-Bild ergibt.
Als wir den Messpunkt erreicht hatten an dem wir beginnen wollten stiegen Fred und Tobi P. zur Höhlendecke auf um die Minimaltiefe über dem Messpunkt notieren zu können. Während dessen machten sich Manuel und Tobi Z. daran, die Gangbreite links und rechts vom Messpunkt auszumessen. Die Sicht war zum Glück gut genug dass wir uns einwandfrei verständigen konnten. Das ermitteln der Minimaltiefe unter der Decke ging natürlich wesentlich schneller als das vermessen der Gangbreite. Dadurch konnten Fred und Tobi P. den Arbeitsbereich des am Höhlenboden beschäftigten Buddyteams ausleuchten und die Zwei auf diese Weise etwas unterstützen. Nachdem alle relevanten Daten ermittelt wurden signalisierten Manuel F. und Tobi Z. das nach oben und wir schwammen weiter zum nächsten Messpunkt. Fred und Tobi P. blieben während des gesamten Tauchganges unter der Höhlendecke. Obwohl es von dort aus nicht mehr möglich war die Leine zu sehen, haben wir uns trotzdem für dieses Vorgehen entschieden. Da permanent jemand aus dem 4er Team an der Leine war, die Sicht gut genug um mit den Lampen durch den gesamten Gang zu kommunizieren und ein auftauchen an jedem Messpunkt bei den vorhandenen Ganghöhen einen Lehrbuchmäßigen Jojo-Tauchgang zur Folge gehabt hätte war dies in unseren Augen die beste Lösung.
Nach rund zwei Stunden hatten wir den Bereich den wir uns vorgenommen hatten abgearbeitet und verließen das Wasser nach 15 Minuten Sauerstoffdeko.


Viel Tauchen macht viel Hunger…

Auch an diesem Abend führte uns unser Weg noch zu Andre Grimal, bevor wir nach einem gemütlichen Abendessen doch etwas kaputt in unsere Betten fielen.

3. Tauchtag - Ab an die Ressel!!!

Heute stand Spaßtauchen auf dem Programm! Da Spaß bekanntlich auch seinen Preis hat, klingelten alle Wecker um eine verdammt unchristliche Uhrzeit : ) Aufgrund der Rüsselpest die sich ein wenig ausgebreitet hatte, konnten wir leider nicht alle diese wunderschöne Höhle an diesem Tag genießen. Zwar war uns Petrus heute nicht wohl gesonnen und lies es etappenweise stark regnen, jedoch konnte uns das nicht abhalten! Schnell hatten wir uns an die Matschschlacht gewöhnt und bereiteten unser Equipment am Einstiegsbereich vor.
Roland und Arne nahmen das 4. T (ca. 1100m Penetration) und den tiefen Loop in Angriff. Beide mit einem PSCR und 2 Scootern bewaffnet.
Tim, Oli und Tobi Z., alle ebenfalls mit RB und Scooter unterwegs, nahmen sich das 3. T vor (ca. 830 m Penetration). Die 3 Jungs nahmen sich einen Backup-Scooter im Team mit.
Tobi P. und Manuel wollten sich heute mal den Schacht bei ca. 390 m von oben anschauen und den flachen Loop vom 2. T zum 1. T tauchen. Beide wie es sich für Genießer gehört per Pedes unterwegs. Da die zwei getreu des Mottos viel hilft viel, mit je 2 Stages EAN 32 unterwegs waren und sichtlich ihren Spaß hatten, machten sie den flachen Loop gleich zweifach.
Die Bedingungen waren sehr gut und alle kamen vollständig auf ihre Kosten.
Tobi P. und Manuel tauchten nach fast 2 h als erstes auf. Gefolgt vom Trio,Tim, Oli und Tobi Z..
Nach einer angenehmen Pause schnappten sich Tobi P. und Manuel für ihren 2. TG jeweils eine Stage EAN 32 und einen Scooter und besuchten, weil es so schön war, den Schacht ein zweites Mal. Beim Abtauchen trafen beide dann auf Roland und Arne, welche gerade ihre Deko beendeten und auftauchten.
Nachdem das Equipment mühsam zurück in die Autos geschleppt war begaben wir uns zurück in unsere Unterkunft. Auf dem Weg machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp beim ELEKTRIKER und versorgte uns mit reichlich gutem Essen welches uns Arne exzellent zubereitete!

Wir ließen den Abend gemütlich bei einem Glas Wein oder ne Flasche Bier ausklingen und begaben uns nicht all zu spät in die Betten.

Naja, über die Heimreise braucht man nicht viel zu erzählen!

Manuel und Tobi P.

Alle Bilder: Fred / Peter

Das Ergebnis: Der Plan

Für unsere erste Vermessung im Team sind wir erstaunt, welches Ergebnis dabei rausgekommen ist! Wir hatten zwar gehofft, aber nur schon die unsicheren Bedingungen bezüglich der Sichtweiten hat uns zweifeln lassen. Insgesamt wurde eine Ganglänge von 983m vermessen, der längste einzelne Messzug war 49,3m lang. Der Lopp hat gesamt eine Länge von kanpp 150m. Die größte Tiefe ist 32m, die geringste (auf Höhe der Leine) 6m. Knapp 60 Messzüge wurden vermessen. Anfangspunkt bilder die Kette unterhalb des Stegs in der Cabouy und der Fixpunkt, an dem die Führungsleine an der Pou Meyssen befestigt ist. Diese Punkte wurden mit GPS eingemessen - an der Pou Meyssen war ein Hilfsmesszug nötig, damit das GPS-Gerät Empfang hatte. Insgesamt hat unser Gesamtmesszug eine Abweichung von nur 24m von den GPS Stationen! Im Overlay mit dem Luftbild sieht man, dass der verlauf der Höhle nicht dem Trockental folgt.

Ach ja - wenn es da draussen im Internet einen Experten in Sachen Wincompass gibt - ich hätte da noch ein paar Fragen und würde mich über eine Kontaktaufnahme freuen!

Recht herzlichen Dank noch einmal an Tobias Schmidt, ohne dessen tatkräftige Unterstützung und Erklärung das Projekt so nicht hätte stattfinden können!

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Plan / Profil der Cabouy

Cabouy Plan klein
Ein Raster entspricht 30m. Für eine größere Ansicht bitte auf die Grafik klicken.


Overlay mit Luftbild (Googlemaps) und GPS-Koordinaten.

 

 

 

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