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Donnerstag, Juli 27, 2017

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Spanien 2016 / Spain 2016

Cavetrip Spanien – Die 5000km-Tour

Dabei waren: Flo, Tobi, Steffen und Heinke

Es geisterte schon seit mehreren Jahren in unseren Köpfen herum und immer wieder tauchte sie in Vorträgen und Artikeln auf – die Pozo Azul. Da wollten wir natürlich auch mal hin. Nach einem sehr netten Kontakt auf der Boot erfuhren wir dann von anderen Höhlen in Spanien, so dass wir uns entschieden im Juni diesen Jahres dorthin zu fahren.  Wir wussten, das wird eine lange Tour; aber sie wird sich lohnen und wir werden um einiges an Erfahrung reicher werden. Auch handelte es sich um die erste Tour mit CCRs (Florian und Tobi). Daher waren (diesmal) noch keine Rekorde oder tiefe Penetrationen geplant.

Heinke machte sich am Tag vor der Abfahrt von Hamburg nach München auf um dann mit Steffen die erste Fahrgemeinschaft zu bilden. Die Fahrt dorthin war insgesamt unspektakulär – Heinke hat einen Tramper mitgenommen, einen Polen, der zu EM nach Nizza wollte. Bei Steffen empfing sie das Chaos; Steffen hatte noch nicht gepackt und musste das ein oder andere für die Arbeit erledigen… Am nächsten Morgen war aber dann das ganze Auto gepackt (Er hat die ganze Nacht durchgemacht). Beste Bedingungen für 1500km Fahrt am nächsten Tag. Pozo Azul

1.Tag

Kurzes Treffen an der Tankstelle mit Florian und Tobi; Frühstück und dann fuhren wir los; quer durch Frankreich Richtung Burgos. Steffen hat dann erst einmal seinen fehlenden Schlaf nachgeholt. Als insgesamt absehbar war, wie lange wir noch fahren können, buchten wir uns via Internet in einem Hotel (wenn man das so nennen konnte) in Péringeaux (in der Nähe von Bordeaux) ein.

2. Tag

6:30 Uhr Frühstück, 7:00 Uhr Abfahrt. Ca. 13:30 Uhr kamen wir dank unserer Navigationsdaten an der Pozo Azul an. Parkmöglichkeiten waren dort wenige; dann folgte man noch 300m einem holprigen kleinen Pfad. Wir waren ziemlich erschöpft und konnten und nicht vorstellen tauchen zu gehen, aber der Höhlenpool war so schön und lockte mit kristallklaren Wasser. Aber erst einmal war die Unterkunft für die Nacht zu klären. Bei Kaffee in einem kleinen Restaurant  erfuhren wir, dass 3 Häuser weiter eine Pension war. Als wir anklopften, kam eine alte sehr schnell spanisch sprechende  und immer lächelnde Dame heraus. Wir fragten (auf Spanisch) nach Zimmern und wurden in das sehr liebevoll eingerichtete Haus geführt. Mit Händen und Füßen erfuhren wir das WiFi-Passwort und eine Möglichkeit unser Gepäck abzustellen. Währenddessen  erzählte die Hausherrin viele viele Geschichten, die wir leider nicht verstanden haben.Pozo Azul

Pozo Azul. Nachdem wir unsere Sachen nach vorne geschleppt  haben, ging es endlich in die legendäre Höhle. Pozo Azul ist eine der längsten linienförmigen Höhlen der Welt. Entdeckt in den 60ern von spanischen Höhlentauchern und Ziel vieler Explorationstauchgänge. Inklusive der Trockenpassagen wurden bisher mehr als 12 km entdeckt, bis zum 6. Sump, und es geht noch weiter.

Der Eingang besteht aus zwei engen Löchern mit wenig Flow; dann öffnet sich eine riesengroße Höhle aus bräunlich-roten Stein. Mehrere Taucher könnten nebeneinander und übereinander tauchen. OC mit einer Stage kamen Steffen und Heinke nicht weit, Tobi und Florian haben schon einmal mit dem RB und Scooter die erste Auftauchstelle erkundet. Mit nur wenigen Wendungen sind die ersten 800m einfach zu betauchen mit einer maximalen Tiefe von 21m. Klares Wasser – daher super Sichtweite. Nach dem Tauchgang deponierten wir unsere Geräte am Höhlenausgang und ließen den Abend in jenem kleinen Restaurant, die uns den Tipp für die Unterkunft gaben bei guten Wein und spanischen Essen ausklingen.

3. Tag

Super geschlafen; Frühstück um 9:00 Uhr (gehandelt, Spanier fangen deutlich später an...) Scooter  nach hinten geschleppt und dann ging es wieder los. Diesmal wollten wir ein kurzes Stück im 2. Sump erkunden. An der Auftauchstelle mussten wir etwas gegen den Flow kämpfen; einen kleinen Wasserfall hoch krabbeln (manchmal auch zweimal), dann durch knietiefes Wasser ca. 60m bis zu einer Sandbank. Dort kann man wieder abtauchen an vielen Habitaten unterschiedlichen Alters und  Verrottungsstadien vorbei bis auf 24m. Die Strecke ist insgesamt interessanter, der Durchmesser etwas kleiner. Nach ein paar hundert Meter geht es dann tiefer; dort sind Tobi und Florian umgekehrt.

Nachdem wir alles wieder zum Parkplatz gebracht, den Rest des Gepäcks in der Unterkunft abgeholt hatten, ging es quer durch Spanien Richtung Küste. Aber erst wollten wir „Rolands Höhle“ suchen. Vor ca. 2 Jahren erzählte uns Roland (Gründer der Cavebase), dass er einen Höhlenpool bei einer seiner Motorrad-Touren gesehen hatte. Diesen wollten wir in Augenschein nehmen. Auf dem Weg dorthin mussten wir noch einmal übernachten. Die Pizza in dem kleinem Ort unserer Wahl war nicht lecker, der Absacker in der Bar schon.

4.Tag

In den Bergen haben wir „Rolands-Höhle“ gefunden; in einem Tagesausflugsgebiet mit Spielplatz, vielen Sitzgelegenheiten und einem Kiosk. Dort erfuhren wir, dass man eine Genehmigung braucht, um dort tauchen zu können, man aber nicht tiefer als ca. 2m eindringen könne, da das Wasser nur aus vielen kleinen Löchern dringt um dann, nachdem es sich in einem glasklaren kleinen See gesammelt in einem kleinen Fuß abfließt. Die Fahrt durch die schöne Landschaft hat sich gelohnt, wir haben den Quadrokopter fliegen lassen und wir wussten, dass sich hier keine Explorationsmöglichkeiten bieteten.

Weiter ging es nach Puerto de Marrazzon, direkt ans Meer. Florian musste noch etwas Home-Office machen, daher sind Tobi, Steffen und Heinke an den Strand. Die Stadt und der Strand sind nicht besonders schön, das Hotel sowie das Essen in einem Strandrestaurant und die abendlich gemixten Cocktails schon.Roland Höhle

5. Tag

Frühstück war dann Spanien entsprechend später (endlich gab es Tostados con Tomate – Tobi nannte es Tomaten-Baaz); die Höhle „Cueva del Aqua“ war ja auch nur 7 min entfernt. Sie ist gut ausgeschildert, direkt am Eingang eine sehr gute Zeichnung mit den Fakten über die Exploration. Man muss etwas über Felsen bis zu einem halbmondförmigen Pool herunter klettern. Dabei erinnert das etwas an eine Einsturzdoline in Mexiko. Ebenso verhält es sich mit den Wassertemperaturen. Der Pool ist relativ kühl (18°C) darunter ist das Wasser 10° wärmer. Wir trafen 4 Spanier, die gerade ihren Höhlenkurs machten, der Tauchlehrer war bei der Exploration dabei und zeigte uns die Richtung in der die Mainline lag. Sie ist etwas schwerer zu finden. Gut dass die Schüler gerade Primary-Legen geübt haben; wir sind dann mit unserem Primary hinter ihnen her getaucht ;-)Cueva del Aqua

Die Höhle ist sehr verwinkelt mit vielen Seitengängen aus dunklem Stein, Sicht sehr klar, kann aber sehr schnell zur  Nullsicht werden, denn überall ist abgelagertes Sediment. Ungewöhnlich ist das 28°C warme Wasser. Steffen und Heinke haben noch einen zweiten TG gemacht; Florian und Tobi sind nach dem TG vorgefahren und haben schon die nächste Unterkunft gesucht; Heinke und Steffen mussten noch Flaschen füllen; in der Tauchbasis des Höhlentauchinstruktors (Rivemar, Centro Buceo La Azohia) und hatten im Sonnenuntergang ein nettes Dinner am Strand. Sie kamen nachts in der Unterkunft an.  Die ganze Nacht liefen die Scooter- Ladegeräte, aber trotzdem schliefen wir tief und fest.

6. Tag

Moraig“ war 35min entfernt; durch viele Ferienhaussiedlungen hindurch. Frühstück bei einem deutschen „Bäcker“ Der Kaffee war sehr gut, die aufgebackenen Backwaren nicht (aber Tobi war gnädig). Erst haben uns die Koordinaten an einem hohen Aussichtspunkt oberhalb der Höhle gebracht, aber von  dort hatten wir eine super Aussicht auf die kleine Bucht und der Grotte, die den Eingang der Höhle beherbergte. Die Parkplätze waren fast alle belegt, so dass wir zum Ausladen direkt an den Cova del Arcs geparkt haben. Die Polizei gab uns 10 min, dann mussten wir wieder das Feld räumen. Cova del Arcs ist ein beliebtes Fotoziel für die Touristen, die auf den vielen Felsen posierten. Dort fanden wir ein kleines Becken im Felsen mit einer Stageline und diversen Befestigungen. Von dort aus kann man durch eine kleine Caverne nach draußen tauchen dann rechts am Ufer entlang wieder in eine große über dem Wasser liegende Grotte. Dort muss man dann dem „süßen“ Wasser folgen um den Eingang zu finden. Nach 100m Primary fängt die Mainline an. Zuerst geht es ca. 350m durch eine große Röhre aus dunklen Stein, dann fängt der verwinkelte interessante Teil an.

Die Suche nach dem Süßwasserfluss Moraig ist noch nicht abgeschlossen. Einst soll er, von einer Quelle, die aus einem unterirdischen Höhlensee entspringende Fluss den Phöniziern gedient haben, Trinkwasser für ihre Reisen zu schöpfen. Jetzt wird das Wasser von dem trockenen Land und den Bewohnern gebraucht. In den 50er Jahren begann daher wieder die Suche nach der Quelle; und es kostete Leben.

Bernhard Pack, ein deutscher Höhlenforscher erkundete in den Jahren 1988 bis 1992 in über hundert Tauchgängen systematisch das System, ohne Erfolg. Am 21. September 1992 starb er nicht weit vom Eingang entfernt. Dabei hatte er Exemplare einer neuen Krebsart, die er im Höhlensystem entdeckt hatte.Moraig

7. Tag

Es ging früh los, Ausladen, Zusammenbauen, Scooter nach hinten bringen, Gespräch mit zwei britischen Sidemounttauchern und  schon waren Flo und Tobi abgetaucht; Steffen und Heinke hinterher. Nach 550m haben Steffen und Heinke die Scooter abgelegt um die engeren Passagen  weiter „zu Fuß“  bis zum 41m Schacht hinunter (Beginn der Redline) zu erkunden, Tobi und Flo waren bis Ende des ersten Sumps mit Ihren RBs getaucht und kamen ihnen schon wieder entgegen. Als Steffen und Heinke wieder auftauchten, saßen die beiden schon in der Strandbar.

Zusammenpacken und schon ging es weiter Richtung Frankreich. Das Wetter wurde schlechter und die Luft kühler. Via Internet hatte Flo wieder in einem kleinen Hotel zwei Zimmer gebucht und wir fielen müde ins Bett.

8. Tag

Font Estramar war unser Ziel. Beim Suchen nach der Zufahrtsstrasse sind wir über eine durchgezogene Linie gefahren – und das direkt vor den Augen einer Polizeikontrolle. Hat uns 90 Euro gekostet (und die haben netterweise nur ein Auto berechnet…). Der Anblick des Höhlenpools war fantastisch, aber leider hing über dem Eingang ein großes Schild „Bagnée et Plongée interdit (Baden und Tauchen verboten). Da saßen wir erst einmal; vor den Augen der Polizei wollten wir da nicht reinspringen; Recherche im Internet brachte nichts. Wenig auch die eilig unternommenen Kontaktversuche mit möglich Wissenden. Derweil gingen wir Kaffeetrinken. Dann kam die „rettende Antwort“ – Höhlentauchen sei erlaubt. Mit deutlich besserer Stimmung machten wir uns wieder Richtung Höhle und bauten auf. Font Estramar

Es gibt wahrscheinlich keine Höhle, die besser ausgeleint ist. Jede Strecke, jeder Loop hat ihren/seinen Namen. Diese sind auf den kleinen Schildchen an der Leine hängend lesbar. Die Durchschnitts-Tiefe ist deutlich größer als in den spanischen Höhlen; die Sicht super. Man kann einige Loops tauchen, hinter jeder Ecke sieht man eine neue Formation aus schwarz-braunem Stein.Font Estramar

9. Tag

Flaschen-Füllen im Hinterhof einer Wohnsiedlung; aber beeindruckende Anlage am Morgen und noch ein Tauchgang in Font Estramar schlossen diese Fahrt ab. Glücklich und zufrieden machten wir uns Richtung Deutschland auf. Der Himmel wurde immer dunkler und es regnete. Das letzte gemeinsame Mittagessen und dann trennten sich unsere Wege. Heinke fuhr noch am selben Tag in den Norden.

5000Km (bzw. 6500km) haben wir zurückgelegt. Es war eine lange Tour, aber die Höhlen waren es wert. Route


Cavetrip Spain - 5000km On-Tour

The fighters, drivers and divers: Flo, Tobi, Steffen and Heinke


For several years it haunted around in our heads; and it always appeared in lectures and articles - the Pozo Azul. So we also wanted to go there. After a very nice chat with an spanish Cavediver at the fair “Die Boot” in Düsseldorf we found out about other caves in Spain, so we decided to go there in June this year. We knew it is going to be an awfully long trip; but the caves and the experience were worth it. It also was the first trip using CCRs (Florian and Tobi). So we did not plan for deeper penetrations as well as any records.


Heinke started on the day before from Hamburg to Munich in order to form carpool with Steffen. The trip there was unspectacular - Heinke has taken a hitchhiker, a Pole who wanted to EM to Nice. At Steffen apartment she received the chaos; Steffen has not yet packed at all and had do some work for his job. The next morning the whole car was then packed up into the smallest crevices (He was up the whole night). Best conditions for 1500km journey this day.Pozo Azul


1st  Day
Short meeting at the gas station with Florian and Tobi; Breakfast and then we were off; across France towards Burgos. Steffen then once rescheduled his lack of sleep. As it was generally predict how much longer we were able to go, we booked via Internet a hotel (if you could call it that) in Péringeaux (near Bordeaux).


2nd  Day
6:30 a.m. Breakfast, 7:00 a.m. Departure. Approximately 1:30 p.m. we arrived thanks to our navigation data to the Pozo Azul. Parking places, there were few; then you had to follow a small path 300m. We were pretty exhausted and could not imagine to go diving, but the cave pool was so nice and lured with crystal clear water. Over coffee in a small restaurant, we learned 50 meters from here was a guest house. When we knocked, an old very fast Spanish speaking and always smiling lady came out. We asked (in Spanish) for rooms and were conducted in the lovingly decorated house. With hands and feet we found out the WiFi password and a room where we could drop off our luggage. Meanwhile the lady told us many many stories we did not understand.Pozo Azul

Pozo Azul. After we dragged our stuff to the front, we finally went to the legendary cave. Pozo Azul is one of the longest linear caves in the world. Discovered in the 60s by Spanish cave divers and destination of many exploration dives. Including the dry passages there has been explored more than 12 km up to the 6th Sump, and it goes further.
The entrance consists of two narrow holes with little flow, then it opens to a huge cave. Several divers could juxtaposed and superimposed dive. OC with a Stage Steffen Heinke were not able to go very far but Tobi and Florian already explored by RB and Scooter the first dry part. With just a few turns the first 800m are easy to dive with a maximum depth of 21m. Clear water - therefore a super-sight. After the dive, we deposited our gear at the cave exit, enjoying the evening in a small restaurant with good wine and Spanish food.


3rd  Day
After a restful sleep we had Breakfast at 9:00 a.m. ( we traded, The Spanish get up later ...) After dragging the Scooter to the pool we were off again. This time, we wanted to explore a short piece in the 2nd Sump. At the beginning of the dry part we had to fight a little against the flow; we had to crawl up a small waterfall (sometimes twice), then through knee-deep water about 60m up to a sandbank. There you can dive again past many habitats of different ages and different stages of decay down to 24m. This part is more interesting, the diameter slightly smaller. After a few hundred meters it goes deeper; there Tobi and Florian turned around.
After we had all brought back to our parking lot, picked up the rest of the luggage in the hotel, we went across Spain towards the coast.

But first we wanted to go looking for "Roland's Cave". About 2 years ago Roland (founder of  `Cavebase´) told us that he had seen a cave pool during one of his motorcycle tours. We wanted to inspect it for a possibility to explore it. Along the way, we had to stay overnight again. The pizza in the small town of our choice was not tasty, but the nightcap in the bar.Roland Höhle

4th Day

In the mountains we found "Roland Cave"; in a day trip area with a playground, plenty of seating and a kiosk. There we learned that you need a permit to dive there, but you cannot  penetrate it deeper than 2m, since the water only makes its way though many small holes. The ride through the beautiful scenery was worth it, we let the Quadrokopter fly and we knew there are no exploration opportunities here.
We went to Puerto de Marrazzon, directly at sea. Florian had to do some home office, so Tobi, Steffen and Heinke went to the beach. The town and the beach were not our likening, the hotel, the food in a beach restaurant and the mixed cocktails in the evening were.Cueva del Aqua

5th Day

Breakfast in Spain is quite later (finally they had Tostados con tomate - Tobi called it Tomato Baarz); but the cave "Cueva del Aqua" was just 7 minutes away. It is well signposted, right at the entrance. There you have a very good drawing and facts about the exploration. You have to climb a bit over rocks to a crescent-shaped pool down. It is quite like a doline in Mexico. Same are the water temperatures. The pool is relatively cool (18° C) below it the water is 10° C warmer. We met 4 Spaniards who just made their cave course, the instructor is one who did the exploration there and showed us the direction in which the beginning of the Mainline lay. It is hard to find. Well, the students just practiced to tie of the Primary so we just followed them ;-)
The cave is very winding with many aisles, the view was very clear, but it can go for zero visibility very quickly, because everywhere there is deposited sediment. We have to get used to the 28 °C warm water
Steffen and Heinke have made a second dive; Florian and Tobi went away just right after the first dive to look for the next hotel. Heinke and Steffen had to fill bottles; at the dive shop of the cave diving instructor (Rivemar) and had a nice dinner in the sunset at the beach. They arrived at night in the property. The whole night the scooter chargers were running, but we slept soundly.Moraig


6th Day
The Cave "Moraig" was 35min away; through many summer cottages. Breakfast at a German "bakery". The coffee was very good, the baked-pastry not, but Tobi did not tell a word. The coordinates brought us to a high vantage point above the cave, but from there we had a great view of the beach and the cavern. The parking lots were almost all occupied, so we parked to unload directly at the Cova del Arcs. The police gave us 10 minutes, then we had to go away again. Cova del Arcs is a popular photo destination for tourists, posing on the rocks. We found a small pool with a rope for stages already installed. From there you can dive through a small cavern to come outside then dive to the right along the shore into a huge cavern opening up above the water. There you have to follow the "sweet" water to find the entrance. After 100m Primary the Mainline begins. It goes first about 350m through a large tube, after that the interesting part starts.
The search for the fresh water river Moraig is not yet complete. Once, from a source that springs from an underground cave lake the river served the Phoenicians, who needed the drinking water on way of their journeys. Now the water is needed for the people living here and the dry land. In the 50s began the searching for the source; and it cost lives.
Bernhard Pack, a German cavers explored in the years 1988 to 1992, over a hundred dives systematically the system, without success. On September 21, 1992, he died not far from the entrance having brought a new species of crustaceans.Font Estramar


7th Day
It started early, with unloading, getting ready, some conversation with two British Sidemount divers and already Flo and Tobi were submerged. After 550m Steffen and Heinke dropped the scooters and went the narrow passages further down “by foot” up to tube going down 41m (beginning of Redline). Tobi and Flo were somewhat further to the end of the first sump with their RBs. When Steffen and Heinke reappeared, the two were sitting at the beach-bar.
After packing up our stuff we were on our way towards France. The weather was getting worse and the air cooler. Via Internet Flo had again booked into a small hotel and we fell into bed tired.Font Estramar


9th Day
Font Estramar was our goal. When searching for the access road we drove over a solid line - right in front of a police check. Took us 90 euros (they graciously charged only one car ...). The sight of the cave pool was fantastic, but unfortunately above the entrance hung up a large sign "Bagnée et Plongée interdit (swimming and diving is prohibited). In front of the eyes of the police, we did not want to jump in there; Internet research brought nothing. We hastily undertook attempts to contact possible knowing people what to do here. Meanwhile, we went drinking coffee. Then there came the "saving response" - Cave diving is permitted. In much better mood we headed back towards the cave, got ready and jumped in.
There is probably no cave that is better tracked. Each loop has its name. There are everywhere small labels readable hanging on the leash. The average depth is significantly greater than in the Spanish caves; the view amazing. You can take several loops, at every corner you can see a new lineup of black-brown stone.


9th Day
Bottles were filled in the morning by a Diving shop in the backyard; but with an impressive facility. An another dive in Font Estramar concluded this journey. Happy and satisfied we headed towards Germany. The sky grew darker and raining got stronger. After the last lunch together we parted our ways. Heinke drove north on the same day.
5000km (6500km respectively) we have traveled. It was a long long tour, but the caves were worth it.Route

 

 

 

 

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